Lackenofengrube (2000 m) und Langkaralm (1950 m), Dachsteingebirge (Oberösterreich)

Forschungswoche der ANISA 2008

Topografische Aufnahme und fotografische Dokumentation unter Mitarbeit der Technischen Universität, Institut für Navigation und Satellitengeodäsie in Graz (August 2008)

von Franz Mandl ©

 

Die Mitarbeiter auf der Langkaralm. Von links nach rechts: Marie Mandl, Jasmin Stoff, Dr. Herta Mandl-Neumann, Lena Hartmann, Matthias Rathofer,  Andreas Mayerdorfer, Thomas Moder, Daniel Brandner, Franz Mandl, DI Gerhard Kienast. (Foto: Franz Mandl)

Dieses Jahr wurden die 1984 ausgegrabenen Hütten in der Lackenofengrube endlich eingemessen und mit einem 8 Meter-Stativ fotografiert. Auch die Hütten der Langkaralm wurden nochmals fotografisch dokumentiert. Die Dokumentationsarbeiten sollen zusammen mit dem Langkaralmprojekt von 2007 veröffentlicht werden. 2009 dürfen wir 25 Jahre Erforschung der bronzezeitlichen Hallstatt-Almen auf dem Dachsteingebirge feiern. Siehe dazu auch: http://www.anisa.at/Langkaralm.htm

 

Transport von 200 kg Ausrüstung zur Lackenofengrube. (Foto: Marie Mandl)

 

Das von uns entwickelte "4-Personen-8-m-Stativ" mit einer NIKON-D300 mit Funkfernauslösung und externen Kontrollmonitor. (Foto: Marie Mandl)

 

Mit einem lichtstarken Weitwinkelobjektiv (14-24, 1:2,8) können große Flächen mit hoher Tiefenschärfe (Blende 10 bis 24)  fotografiert werden. (Foto: Marie Mandl)

 

Die Steinkränze der Hüttenfundamente wurden eingemessen. Auf die Messpunkte (Passpunkte) haben wir Scheiben mit 10 cm Durchmesser gelegt, um sie besser im Bild erkennen zu können. Damit sind aber auch bereits einfache Entzerrungen mit "Photo-Shop" möglich. Mit einem speziellen Entzerrungsprogramm sollen dann die Bilder für die Publikation aufbereitet werden. (Foto: Franz Mandl)

 

Langkaralm, Reste eines Pferchs. (Foto: Franz Mandl)

 

Die Einmessung der Lackenofengrube erfolgte mit einer Reihe von GPS-KT-Punkten, die eine große Genauigkeit gewährleisten. Mit einer Totalstation wurde die Topografie der Grube eingemessen. (Foto: Daniel Brandner)

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1) MANDL-NEUMANN, Herta: Die Lackenmoosalm in historischer Sicht. In: Dachstein. Die Lackenmoosalm. Mitt. d. ANISA 11. Jg. (1990), S. 104 - 150.

2) MANDL, Franz: Almhüttengrundrisse. In: Dachstein. Vier Jahrtausende Almen im Hochgebirge. Band 1. Hrsg. v. Günter Cerwinka u. Franz Mandl. Gröbming 1996. ( = Mitt. d. ANISA, 17 (1996) Heft 2/3), S. 96.

Ders.: Mittelalterliche Hüttenfundamente, Raststätten und Streufunde.  In: Dachstein. Vier Jahrtausende Almen im Hochgebirge. Bd. 2. Hrsg. v. G. Cerwinka und F. Mandl. Haus 1998. ( = Mitt. d. ANISA 18 (1998), H. 1 u. 2), S. 246 ff.

3) BASTL, Imma: Flora und Vegetation der Lackenmoosalm/Dachsteingebirge und die frühe Nutzung. Hausarbeit am Institut für Botanik der Universität Graz. Graz 1987.

Dies./POELT Josef: Flora und Vegetation der Lackenmoosalm in ihren Beziehungen zur frühen Almwirtschaft. In: Dachstein. Die Lackenmoosalm. Mitt. d. ANISA 11. Jg. (1990), S. 181 - 194.

4) MANDL, Franz: Almen und Salz. Hallstatts bronzezeitliche Dachsteinalmen. In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines. 151 (2006), S. 7 - 36. 

 

Meinungen an: franz.mandl@anisa.at

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