Bücher unserer Mitglieder

Verein für alpine Forschung

A 8967 Haus i. E. 92  

 

 

Bichl, Andreas und Brigitte Reisinger:

Archäologie erleben in der Steiermark

Erscheinungstermin: Mai 2004   ISBN: 3-85489-107-5  Ausstattung: 13,5 x 23 cm, französche Broschur, 192 Seiten

 


Inhalt:

Archäologie übt auf Menschen eine unwiderstehliche Faszination aus. Das Geheimnis, die Magie des Verborgenen, die „Tiefe der Jahre“ schürt die Neu-Gier nach Altem.

Highlights – wie Troja, Pompeji, die Akropolis von Athen, die Pyramiden etc. – prägen, imposant wie bekannt, gemeinhin das Bild von Archäologie. Doch erst das Geheimnis des Verborgenen in vertrauter Umgebung schürt das Interesse, schafft Identität und lässt die unmittelbare Heimat in einem völlig neuen Licht erscheinen.

„Archäologie erleben in der Steiermark“ begleitet als Kulturreiseführer zu bekannten Ausgrabungsstätten: wie zur Römerstadt Flavia Solva, zu den Heiligtümern auf dem Frauenberg bei Seggau oder zur keltischen Höhensiedlung auf dem Ringkogel bei Hartberg, den Kulm mit seinem Freilichtmuseum ...

Der zeitliche Bogen spannt sich von der Steinzeit bis in die Neuzeit.

Der Kulturreiseführer verrät archäologische Geheimtipps:

Hätten Sie gedacht, dass die Leechkirche in Graz auf einem hallstattzeitlichen Grabhügel steht?

Dass sich die Jogger im Grazer Leechwald durch einen ehemaligen „Friedhof“ quälen?

Dass sich in der Nähe der Riegersburg ein Heiligtum für einen keltischen Donnergott befand?

Spannend, verständlich, fundiert vermittelt der Kulturreiseführer zwischen Museen und Fundplätzen, informiert über interessante Hintergründe zur Ausgrabungs- und Fundgeschichte. Wanderungen entlang historischer Wege (z. B. Römerstraßen), Themenwege (Straße der Archäologie in Frohnleiten) und Routenvorschläge mit Plänen zur Orientierung ermöglichen neben Naturerlebnissen auch intensive Kulturerlebnisse, die dem obligaten Familienausflug am Sonntag eine neue Dimension verleihen.

 

Bichl Andreas
Geboren 1958 in Waidhofen/Thaya, lebt in Wien. Studium der Geographie und Germanistik an der Universität Wien, beschäftigt sich seit langem mit (Kunst-)Geschichte und Archäologie. Seit 1983 Lehrer an einer HTL in Wien. Co-Autor von „Erlebnis Archäologie. Carnuntum, Vindobona, Bernsteinstraße“ (2003).

Reisinger Brigitte
Geboren 1961 in Bruck/Mur, lebt in Wien und Graz. Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Graz. Kulturvermittlerin in verschiedenen Museen (u. a. im Archäologischen Park Carnuntum; derzeit im KinderLiteraturHaus Wien), selbstständige Journalistin (u. a. Wiener Zeitung, Morgen, NÖN, Kurier) und Autorin: „Elisabeth, Kaiserin von Österreich. Ein Frauenleben“ (1998); „Der Zauberdrache. Eine fantastische Reise in die Vergangenheit von Hainburg/Donau“ (2003). Co-Autorin von „Erlebnis Archäologie. Carnuntum, Vindobona, Bernsteinstraße“ (2003).

 

 

La Speranza, Reisinger  Bichl, Griebl:


Erlebnis Archäologie

Carnuntum, Vindobona, Bernsteinstraße

ISBN: 385431308X

160 Seiten, 13,5 x 23 cm, zahlreiche Farb- und Sw-Bilder, Computerrekonstruktionen, Skizzen und Lageplänen
Erscheinungstermin: 2003

Preis: EUR 18,00 - sFR 32,50

Faszination Archäologie: Versunkene Lebenswelten entdecken und erleben

 

Archäologie – das ist die einzigartige Möglichkeit, im Heute das Gestern zu erfahren, zu entdecken  und zu spüren, sie bietet faszinierende Zeitreisen in die Tiefen der Vergangenheit, die Begegnung mit Geheimnisvollem und Verborgenem. Von einer der ältesten Frauenstatuetten der Welt, der “Venus von Draßburg”, bis zu den gewaltigen Wehranlagen des Mittelalters erstreckt sich die eindrucksvolle zeitliche Dimension dieses Bandes, der alle bedeutenden Grabungsstätten und Fundplätze, Sammlungen und

 

 

Annegret Waldner: Tiroler Wildbäder, Sommerfrischorte und Bauernbadln

Bade- und Sommerfrischwesen im Spannungsfeld Kultureller Wandlungsprozesse von der frühen Neuzeit bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main 2003. 184 Seiten. Beiträge zur Europäischen Ethnologie und Folklore. ISBN 3-631-50620-1 br. €35.30.

 

 

Gerald GRABHERR: MICHLHALLBERG. Die Ausgrabungen in der römischen Siedlung 1997 - 1999 und die Untersuchungen an der zugehörenden Straßentrasse. Mit Beiträgen von: Erich Pucher/Friedrich Bauer/Harald Stadler und Carolina Walde

Der Band beinhaltet die Ergebnisse der Grabung, die das Institut für Klassische Archäologie der Universität Innsbruck in den Jahren 1997 bis 1999 an der SW-Seite des Altausseer Salzberges, am sogen. Michlhallberg, durchgeführt hat.

Das reiche Fundmaterial (Münzen, Fibeln, Werkzeug usw.) bezeugt die Existenz einer spätrömischen Siedlung, die offenkundig mit Sakzbergbau und Salzhandel in Verbindung zu bringen ist und die durch stark frequentierte Straßen erschlossen war. Darauf deutet die große Zahl von Hipposandalen hin, die im Bereich teilweise noch erkennbarer römischer Wegtrassen, die ebenfalls Gegenstand der Untersuchung waren, geborgen werden konnten.

Weitere Beiträge befassen sich mit den Ergebnissen dendrochronologischer und pollenanalytischer Untersuchungen sowie mit dem Fortbestand keltisch-norischer Rinder in der römischen Kaiserzeit.

Schriftenreihe des Kammerhofmuseums Bad Aussee, Band 22

391 Seiten, 67 teilw. farbige Abb., 103 Bildtafeln und Kartenbeilagen. ISBN 3 901370 226; EURO 60.-

 

 

Bonaccorsi-Hild, Doris: Teobert Maler: Soldat, Abenteurer, Gelehrter auf den Spuren der Maya. Wien: Ibera Verlag 2001. ISBN 3-85052-022-6

248 Seiten, geb, SU, DM 44.-/ATS 305.-

Das Buch kann über die ANISA ohne Versandspesen bestellt werden!

Als Roman bezeichnet Doris Bonaccorsi-Hild ihr Buch über Teobert Maler, dennoch basiert ihr Werk auf sorgfältigen Recherchen in mexikanischen und europäischen Archiven. Sie wandelte auf den Spuren dieses österreichischen Gelehrten im Dschungel von Mexiko und Guatemala. Ja sogar Zeitzeugen spürte sie auf, die den vor 83 Jahren in Mexiko verstorbenen Österreicher noch persönlich gekannt hatten. Das Buch, wird daher nicht nur von zeitgenössischen Fotographien und Zeichnungen  illustriert, sondern verfügt auch über einen   umfangreichen  Literaturteil und ein Ortregister.

Der 1842 geborene Teobert Maler war als Soldat im Gefolge des unglücklichen Kaisers Maximilian nach Mexiko gekommen und nach dessen tragischen Ende in Amerika geblieben. Er begann nun ein zweites Leben, das er der Erforschung der untergegangenen Maya-Kultur widmete.

 

anisa@anisa.at

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