Beitrag am 17.05.2018 ins Netz gestellt.

 


Archäologie und Geschichte
Siedlung und Wirtschaft im alpinen Raum


Samstag, den 24. bis Sonntag, den 25. November 2018
im „Edelweißsaal“ des Alpenvereins
Schlossplatz 48, A 8967 Haus i. E.

 

 

 

 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1980 widmet sich die ANISA der Erforschung von Aspekten der alpinen Kultur und Geschichte, die zunächst von der institutionalisierten Wissenschaft vernachlässigt worden waren. Dazu zählen insbesonders die Besiedlung und Nutzung hochalpiner Regionen und die Felsbilder. In beiden Fällen gelangte die Geschichtswissenschaft sehr bald an ihre Grenzen, da wir es vorwiegend mit Hinterlassenschaften schriftloser Kulturen zu tun haben. Die ANISA bemühte sich daher um wissenschaftliche Grenzüberschreitungen und Interdisziplinarität sowie um eine seriöse Vorgehensweise.
Diese Forschungsfelder sind inzwischen etabliert und schon bei dem letzten wissenschaftlichen Symposium der ANISA im Jahre 2009 konnten bedeutende Forscher/innen begrüßt werden. Inzwischen hat die Forschung zur alpinen Geschichte viele neue Erkenntnisse gewinnen können und die Felsbilder werden in Rahmen eines Projektes des Bundesdenkmalamtes dokumentiert. Die heurige Tagung setzt sich zum Ziel, möglichst viel davon zu präsentieren und zu diskutieren. Jeder Beitrag wird nach der Tagung im Internet in einem E-Sammelband auf www.anisa.at veröffentlicht und frei zugänglich sein.

 

 

 

 

Tagungsprogramm
Samstag, 24. November 2018
10:00
Begrüßung: Gerhard Schütter, Bürgermeister
10:15
Begrüßung: Siegfried Steiner, Alpenvereinsobmann
10:30
Eröffnungsrede
HR Univ. Doz. Dr. Bernhard Hebert: Archäologie im hochalpinen Raum
Abteilungsleiter für Archäologie, Bundesdenkmalamt Wien
11:15-12:00
Dabiel Brandner, BA: Hochalpine Wüstungsforschung auf dem Tennengebirge
Studium der Archäologie in Innsbruck
12:00-14:00
Mittagspause, Büchertisch
14:00-14:45
Sebastian Krutter, BA: Zwischen Berg und Tal. Bronzezeitliche Hochweidenutzung im Tennengebirge und die Frage der zugehörigen Talsiedlungen im Gollinger Becken.
Museum Burg Golling/Landesarchäologie Salzburg
14:45-15:30
Dr. Jana Horvat: Die Besiedlung im Hochgebirge des südöstlichen Alpenraumes
Institut za arheologijo, ZRC SAZU, Ljubljana
15:30-16:15
Mag. Dr. Thomas Kühtreiber: Aktuelle Projekte zur archäologischen Bauernhausforschung zwischen Salzburg und Niederösterreich. Ein Werkstattbericht
Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Krems/Donau und Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit, Universität Salzburg
16:15-16:45
Kaffeepause
16:45-17:30
Mag. Daniel Modl: Religions- und wirtschaftsarchäologische Untersuchungen zu einem Altweg im Salzkammergut
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Archäologie & Münzkabinett. Universalmuseum Joanneum, Graz
17:30-18:15
Dr. Erich Pucher: Wie kam der Auerochse auf die Alm?
Naturhistorisches Museum, Wien
19:00
Abendessen auf Einladung der Marktgemeinde Haus
Sonntag, 25 November 2018
9:00-10:00
Dr. Thomas Reitmaier: Prähistorische Weide- und Alpwirtschaft – Stand der Forschung, zukünftige Perspektiven
Viehpferch: aktuelle geo-/archäologische Arbeiten in der Silvretta zu prähistorischen Viehpferchen, eine Synthese
Archäologischer Dienst Graubünden, Chur
10:00-10:45
Josef Ries, MA: „Low-Tech“ beim Hallstätter Salzabbau? Überlegungen zur Verwendung von Bronzewerkzeugen in der Eisenzeit
Feier Wissenschaftler, Salzburg
10:45-11:30
Dr. Eva Steigberger: Felsbilder – oft übersehene Denkmale? Die Felsbildaufnahme des Bundesdenkmalamtes
Abteilung für Archäologie. Bundesdenkmalamt
11:30-12:15
Elisabeth Waldhart, BA BA: Ora et Labora - die archäologische Landschaft Potschepol/Alkuser See in Osttirol im Spannungsfeld zwischen Almwirtschaft und Kult
Studierende am Institut für Archäologien, Innsbruck
12:15-13:00
Kaffepause/Mittagspause
13:00-13:45
Burkhart Weishäupl: Archäologie in der Umweltverträglichkeitsprüfung. Wege zum Erkenntnisgewinn
Freier Mitarbeiter, Aldrans
13:45-14:30
Mag. Dr. Maria Windholz-Konrad: „Sacrificial landscape?“ - Überlegungen zum rituellen Gesamtkonzept der prähistorischen Kulturlandschaft zwischen Öden- und Hallstättersee
Freie Wissenschaftlerin, Graz
14:30-15:15
Mandl, Franz: Rekonstruktion von Almsiedlungen anhand alter Bilder und Fotografien am Beispiel „Wasserfallboden, Kaprun“ und „Sieglitz im Nassfeld, Bad Gastein“, Land Salzburg
Viehpferch, Anger und Almgrenzen in den Schladminger Tauern. Steiermark
Hochalpine Wüstungsforschung, Felsbilddokumentation, Obmann der ANISA, Haus
15:15- 16:00
Tischgespräche und Beendigung der Tagung

Für jede/n Referentin/en sind 30 Minuten Redezeit, 5 Minuten Diskussion und 5 Minuten Vorbereitung für den Referenten/innen-Wechsel vorgesehen. Wir bitten Sie höflich diese Zeitvorgaben nicht zu überschreiten.

 

Falls Sie übernachten wollen, bitten wir sie für Zimmerreservierungen das Tourismusbüro Haus zu kontaktieren: https://www.haus.at/

 

Für Zuhörer stehen lediglich 20 Sitzplätze zur Verfügung. Bitte um schnelle Anmeldung. Keine Tagungsgebühren. Spenden sind uns willkommen.

 

 

 

Bildnachweis: Daniel Brandner und Franz Mandl

 

 

Meinungen zu diesem Bericht senden Sie bitte an: anisa@anisa.at

 

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